Tierheilpraktiker, Besitz der Erlaubnis für Dritte Hunde auszubilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anzuleiten gem. §11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz.
Sachverständiger für das Fachgebiet Verhalten von Hunden im Hinblick auf Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren.
Seit über 30 Jahren arbeite ich intensiv mit Hunden, besonders mit Schäferhunden. Meine Erfahrung begann im Hundesport und führte mich später auch beruflich in die Ausbildung von Diensthunden im Schutzbereich. In dieser Zeit durfte ich viel über das natürliche Verhalten, die Kommunikation und die Bedürfnisse von Hunden lernen.
Doch mit der Zeit wurde mir klar, dass gutes Hundetraining mehr ist als reine Ausbildung oder Gehorsam. Ich wollte Hunde nicht nur trainieren – ich wollte sie wirklich verstehen.
Einen wichtigen Impuls dafür bekam ich, als ich die Arbeitsweise von Cesar Millan kennenlernen durfte. Dadurch begann ich, mein Wissen über Hundeverhalten und Hundepsychologie neu zu betrachten und meine Methoden weiterzuentwickeln. Diese Erfahrung hat meine Arbeit nachhaltig geprägt.
Heute weiß ich aus langjähriger Praxis: Viele Verhaltensprobleme bei Hunden entstehen durch Missverständnisse zwischen Mensch und Hund. Häufig werden Signale des Hundes falsch interpretiert oder wichtige Bedürfnisse übersehen.
In meinem Hundetraining geht es deshalb nicht nur um den Hund, sondern immer auch um das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Hunde brauchen Zuneigung – aber genauso Orientierung, Sicherheit und eine klare, ruhige Führung.
Mein Ziel ist es, Hund und Halter dabei zu unterstützen, sich besser zu verstehen und eine stabile, vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Denn wenn Kommunikation, Vertrauen und klare Strukturen stimmen, entsteht ein harmonisches Zusammenleben im Alltag.
Hunde sind wunderbare Begleiter – aber sie sind und bleiben Hunde. Genau deshalb ist es unsere Verantwortung als Menschen, ihnen ein Leben zu ermöglichen, das ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht.
Ein Hund braucht nicht nur Zuneigung. Er braucht Orientierung, Sicherheit, Bewegung und eine klare Führung durch seinen Menschen. Wenn wir diese Rolle ruhig, fair und konsequent übernehmen, entsteht für den Hund eine stabile Struktur, in der er sich sicher und wohlfühlen kann.
Viele Probleme im Alltag entstehen nicht aus „Ungehorsam“ des Hundes, sondern aus Missverständnissen zwischen Mensch und Hund. Häufig werden Hunde vermenschlicht, obwohl sie ihre Umwelt ganz anders wahrnehmen und kommunizieren als wir.
Wir Menschen können lernen, Hunde besser zu verstehen und unsere Kommunikation anzupassen. Hunde hingegen können nicht entscheiden, wie Menschen zu leben oder zu denken. Deshalb liegt es in unserer Verantwortung, ihnen die Führung zu geben, die sie brauchen.
Wenn Hunde klare Orientierung erhalten, sind harte oder drastische Methoden in der Regel gar nicht nötig. Ein Hund, der sich sicher geführt fühlt, kann entspannen, Vertrauen entwickeln und ein ausgeglichenes Leben führen.
Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Hund wirklich zu verstehen und eine Beziehung aufzubauen, die auf Vertrauen, Respekt und Klarheit basiert. Denn genau darin liegt der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.